Einsatzbericht
3. 2026 -VKU Staatsstraße Muldenberg - Klingenthal
Einsatz-Zeit: 20. Februar 2026
Einsatz-Ort: Muldenberg - S 301
| Einsatzart: | VKU - TMR |
|---|---|
| EK - Grünbach: EK Muldenberg: EK Hammerbrücke: |
13 9 9 |
| Eingesetzte Fahrzeuge: | HLF-20 MTW TSFW-Z HLF10 |
| weiter Einsatzkräfte: Polizei Rettungsdienst |
Auf der Staatstraße S 304 kam es am Einsatztag zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Nach vorläufigen Erkenntnissen kam es zu einer Kollision an einem Wanderwegeabzweig der Staatsstraße in Richtung Hämmerlinghütte.
Ein PKW vom Typ Audi wollte auf die Straße ausfahren, übersah aber den ankommenden PKW Suzuki der aus Richtung Muldenberg nach Klingenthal fuhr. Die Kollision war so schwer, dass der Suzuki in den Seitengraben der gegenüberliegenden Fahrbahn geriet.
Die Bilanz- eine schwer verletzte Person und zwei weitere Verletzte. Die Verletzten mussten in umliegende Krankenhäuser transportiert werden, die schwerverletzte Person wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein weiter entferntes Krankenhaus geflogen.
Die Funkmeldeempfänger alarmierten die Gemeindefeuerwehr Grünbach mit Ihren Ortswehren Grünbach und Muldenberg. Um Redundanz bei der technischen Hilfeleistung zu garantieren, wurde die FF Hammerbrücke mit einem zweiten Rettungssatz zur hydraulischen Rettung alarmiert. Und das war auch gut so, denn beide Rettungsmittel mussten auch eingesetzt werden.
Auf Grund der Verletztenlage wurden 3 Rettungsfahrzeuge zur Einsatzstelle beordert. Diese wurden vom Organisationsleiter Rettung koordiniert. Die Hubschrauberbesatzung kam aus Zwickau und konnte perfekt auf dem schneebefreiten Radweg unmittelbar an der Einsatzstelle landen.
Zirka 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst rangen um das Leben der Verletzten und in diesem Fall zum Glück, mit Erfolg.
Um die An- und Abfahrt ordnungsgemäß zu organisieren, wurden die Zufahrten zur Unfallstraße weiträumig gesperrt. Alle Kraftfahrer mussten im Berufsverkehr weiträumig Umleitungen in Kauf nehmen, nahmen das aber zum größten Teil gelassen in Kauf.
Am Rande des Einsatzes kam es zu einer unschönen verbalen Auseinandersetzung mit einem Pressevertreter, die im nachfolgenden Teil unseres Artikels näher erläutert wird.
Den Unfallverletzten wünschen wir eine gute und schnelle Genesung und Erholung von diesem Unfall.
Einsatzleiter: stellv. GWL N. Golla - FF Muldenberg
*Du Arschloch von der Presse!*
Wir möchten mit den geäußerten Schilderungen von Herrn Rötzschke sehr offen umgehen und damit zur inhaltlichen Aufklärung beitragen.
Herr Rötzschke schilderte seine Erlebnisse zum Einsatz auf seinem Facebook-Account: https://www.facebook.com/search/top?q=david rötzschke
Der Presseredakteur, Herr David Rötzschke wollte über den Unfall an der Staatstraße
S 304 berichten. An der äußeren Absperrung der Unfallstelle, welche immer eingerichtet wird, um den Einsatzkräften den Raum für eine ungehinderte Einsatzabarbeitung zu geben und gleichzeitig ankommende Fahrzeugführer davon zu bewahren in einem Stau zu landen, hat der Redakteur, seinen Schilderungen nach, sich ordnungsgemäß als Presseredakteur angemeldet und ausgewiesen.
Diese Art der Zusammenart sichert auch das Pressefreiheitsgesetz! Offensichtlich kam es im Rahmen der Anmeldung von Herrn Rötzschke zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem Kameraden und dem Redakteur, die so von der Freiwilligen Feuerwehr Grünbach nicht geduldet werden können! Die verbalen Entgleisungen spiegeln in keinster Weise den geschulten Umgangston der Kameradinnen und Kameraden wider und dürfen so auch nicht passieren. Auch wenn der Kamerad nicht zur Einsatzabteilung der beiden Grünbacher Feuerwehren gehört, distanzieren wir uns auf schärfste von dieser Art der Kommunikation und möchten uns bei David Rötzschke hier öffentlich entschuldigen.
Mit den Äußerungen wurden auch Kompetenzen überschritten, denn die Klärung der Zugänglichkeit zu Einsatzstellen obliegt einzig dem Einsatzleiter und nicht einem Einsatzmitglied!
Die Arbeit der Presse, auch an den Einsatzstellen ist auch für die Arbeit der Feuerwehren sehr wichtig, wird hier doch immer auch auf die Leistungen der Frauen und Männer im Ehrenamt hingewiesen und erinnert. Dafür möchten wir uns bedanken.
David Rötzschke ist uns seit Jahren bekannt und begleitet unsere Arbeit stets neutral und umsichtig. Vielen Dank dafür.
Wir haben bereits mit den betreffenden Einsatzkräfte Kontakt diesbezüglich aufgenommen und gehen davon aus, dass sich hier auch noch in einem persönlichen Gespräch eine Aufklärung ergibt.